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Saarländische Apotheken spenden an die Kinderhilfsaktion "Herzenssache - hilft Kindern" über 12.000,-- Euro



Saarbrücken, 16. August 2017 - Kindern und Jugendlichen zu helfen ist eine Herzenssache. Dieses Anliegen unterstützt der Herzenssache e.V., die Kinderhilfsaktion von Südwestrundfunk (SWR), Saarländischem Rundfunk (SR), der Sparda-Bank Baden-Württemberg und der Sparda-Bank Südwest. Herzenssache leistet Hilfe zur Selbsthilfe für gemeinnützige Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche im Südwesten Deutschlands fördern und sich für sie einsetzen.

Im Rahmen des am heutigen Tages stattgefundenen Sommerfestes der saarländischen Apothekerorganisationen konnte ein Spendenscheck in Höhe von über 12.000,-- Euro an die Kinderhilfsaktion „Herzenssache – hilft Kindern“ übergeben werden. Dazu Claudia Berger, Vorsitzende des Saarländischen Apothekerverein e.V., und Manfred Saar, Präsident der Apothekerkammer des Saarlandes: „Kindern und Jugendlichen zu helfen, die in Not sind, ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Dieser Verantwortung wollen sich auch die saarländischen Apothekerinnen und Apotheker stellen. In den saarländischen Apotheken kommt es täglich zu tausenden von Kundenkontakten. Diese haben wir genutzt, um auch den Schwächsten unserer Gesellschaft wenigstens ein bisschen zu helfen.“

Hintergrundinformation: Mit der sich über den Zeitraum von November 2016 bis Ende April 2017 erstreckten Sammelaktion haben die saarländischen Apotheken bereits zum dritten Mal die Kinderhilfsaktion „Herzenssache – hilft Kindern“ unterstützt. In vielen saarländischen Apotheken wurden Sammelboxen aufgestellt. So war es allen Saarländerinnen und Saarländern problemlos möglich, die Kinderhilfsaktion zu unterstützen. Von daher auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Saarländerinnen und Saarländer, die kräftig gespendet haben. Alle in den saarländischen Apotheken gesammelten Spenden kommen zu 100% der Kinderhilfsaktion zu gute.

Einzelheiten zu der Kinderhilfsaktion „Herzenssache – hilft Kindern“ finden Sie auch unter www.herzenssache.de.



                                   gez.                                                                                  gez.

                            Manfred Saar                                                               Claudia Berger






















Das Foto zeigt die Übergabe des Spendenbetrages der Spendenaktion 2017

(v.r. Manfred Saar, Präsident der Apothekerkammer des Saarlandes,,

Claudia Berger, Vorsitzende des Saarländischen Apothekerverein e.V.,

Thomas Rosch, Saarländischer Rundfunk).















Erste Digitale Rezeptsammelstelle
im Saarland geht an den Start

Heusweiler-Kutzhof/Saarbrücken/Darmstadt, 25.01.2018 – Am heutigen Donnerstag hat in Heusweiler-Kutzhof die erste Digitale Rezeptsammelstelle im Saarland ihren Pilotbetrieb aufgenommen. Die Digitale Rezeptsammelstelle überträgt ärztliche Verordnungen von Patientinnen und Patienten digital an die mit der Versorgung beauftragte Apotheke. Damit kann die Arzneimittelversorgung auch in ländlichen Regionen noch effektiver und effizienter gestaltet werden. Die Digitale Rezeptsammelstelle wurde durch die Apothekerverbände Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen entwickelt, die technische Umsetzung erfolgte durch die Apotheken-Rechen-Zentrum GmbH, ARZ Darmstadt Gruppe.


Die Digitale Rezeptsammelstelle ersetzt den bisher zum Einsatz gekommenen herkömmlichen „Briefkasten“, in denen die Patientinnen und Patienten bis dato ihr Rezept eingeworfen haben. Mit der Digitalen Rezeptsammelstelle haben Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, ihr Rezept elektronisch an die für die Versorgung benannte Apotheke zu senden. Dies bei einfachster Bedienung und höchster Sicherheit. Der Patient muss das Rezept lediglich in den dafür vorgesehenen Schlitz einführen. Das Rezept wird sodann automatisch gescannt und im Rahmen einer sog. „Ende-zu-Ende“-Verschlüsselung an die Apotheke übermittelt. Dieser digitale Weg hat für alle Beteiligten Vorteile: Bis dato fährt die Apotheke in der Regel einmal am Tag zum herkömmlichen „Briefkasten“ und holt die Rezepte ab. Damit hat die Apotheke erst nach Abholung die Möglichkeit, in der Apotheke nicht vorrätige Arzneimittel zu bestellen. Nicht selten konnte in diesen Fällen die Patientin bzw. der Patient erst am nächsten Tag versorgt werden. Auch war eine eventuell notwendige Rücksprache mit dem verordnenden Arzt nicht immer möglich, wenn die Rezeptabholung erst nach der ärztlichen Sprechstunde erfolgte. Durch die jetzt mögliche sofortige digitale Übertragung der Rezepte in die Apotheke können nunmehr nicht vorrätige Arzneimittel sofort bestellt werden bzw. eventuell notwendige Rücksprachen mit dem verordnenden Arzt direkt im Anschluss an die Übersendung des Rezeptes stattfinden. All das spart Zeit, die letztlich auch den Patientinnen und Patienten zu Gute kommt. Diese bekommen in der Regel dann taggleich ihre Arzneimittel durch pharmazeutisches Personal der Apotheke im Rahmen des Botendienstes nach Hause gebracht oder können vorbestellte Arzneimittel selbst in der Apotheke abholen.


„Die gesellschaftliche Entwicklung macht es notwendig, dass die Arzneimittelversorgung auf dem Land einfacher, schneller und digitaler gestaltet wird. Diese Digitalisierung bietet für beide Seiten, für Apotheker und für Kunden, viele Vorteile.“ erklärte Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.


„Mit der Digitalen Rezeptsammelstelle wollen auch wir unseren Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raumes leisten. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, auch hier Präsenz zu zeigen“ erklärte Manfred Saar, Präsident der Apothekerkammer des Saarlandes. „Gerade ältere Patientinnen und Patienten erhalten so bei einfachster Bedienung der Digitalen Rezeptsammelstelle noch schneller ihre dringend benötigten Arzneimittel. Und ganz wichtig sowohl für uns Apothekerinnen und Apotheker als auch für die Patientinnen und Patienten: Unser apothekerlicher Botendienst garantiert einen persönlichen Kontakt, der oftmals genauso wichtig wenn nicht sogar noch wichtiger ist als das Arzneimittel selbst!“


Reiner Haupt, Geschäftsführer der ARZ Darmstadt Gruppe, erklärte: „Die ARZ Darmstadt Gruppe hat die "Digitale Rezeptsammelstelle" und die App APOJET mit dem Ziel der Stärkung der Vor-Ort-Apotheken entwickelt. Mit diesen Entwicklungen erleichtern wir auf dem Land lebenden Patientinnen und Patienten die Versorgung durch ihre örtliche Apotheke. Sie vermeiden so überflüssige Wege zur Apotheke, wenn Medikamente nicht sofort verfügbar sind. Beide Produkte basieren auf dem gleichen Konzept verschlüsselter und sicherer Datenübertragung. Zum Schutz der Gesundheitsdaten sowie zur Sicherung patientenbezogener Informationen werden die übertragenen Daten durch apothekenindividuelle Softwarezertifikate "Ende-zu-Ende" verschlüsselt.“


Heusweiler-Kutzhof liegt im oberen Köllertal und hat rund 2.200 Einwohner – eine Apotheke ist am Ort nicht ansässig. Zur Aufrechterhaltung der Arzneimittelversorgung wurde in Heusweiler-Kutzhof bereits vor Jahren eine durch das damals zuständige Ministerium genehmigte Rezeptsammelstelle installiert. Rezeptsammelstellen dienen dazu, die ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung von abgelegenen Orten oder Ortsteilen, in denen es keine Apotheke gibt, aufrecht zu erhalten. Üblicherweise wird dazu in diesen Ortschaften durch die beauftragte Apotheke ein Briefkasten installiert, in den Patientinnen und Patienten Rezepte einwerfen können und der täglich durch die Apotheke geleert wird.

Der Pilotbetrieb der jetzt in Betrieb genommenen Digitalen Rezeptsammelstelle wird 3 Monate andauern. Die in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen sowohl technischer als auch prozessualer Natur werden sodann in die sich anschließende Serienproduktion der Digitalen Rezeptsammelstelle einfließen.


Hinweis: Erstmalig wurde die digitale Rezeptsammelstelle der Öffentlichkeit am 24. Oktober des vergangenen Jahres durch den hessischen Gesundheitsminister Stefan Grüttner vorgestellt. Im Beisein von Vertretern des Hessischen Apothekerverbandes betonte Grüttner in den Räumlichkeiten der ARZ Darmstadt Gruppe die zentrale Rolle moderner Kommunikationstechnologien. Im Rahmen der E-Health-Initiative Hessen treibt der Minister digitale Lösungen zum Nutzen der Patienten voran, die er als unabdingbar für die Sicherstellung der wohnortnahen, medizinisch hochwertigen Versorgung erachtet.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Carsten Wohlfeil (Geschäftsführer)

Apothekerkammer des Saarlandes – Saarländischer Apothekerverein e.V.

Tel.: 0681 58406-41

Fax: 0681 58406-20

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Hinweis: Das Foto zeigt von rechts: Manfred Saar, Präsident der Apothekerkammer des Saarlandes, Gesundheitsministerin Monika Bachmann.